Aktive, nachhaltige Klimapolitik erfordert die Entwicklung und Implementierung konkreter Anpassungsstrategien. Um Wohlstand, Gesundheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Biodiversität und ein friedliches Zusammenleben langfristig zu sichern, müssen alle Bereiche widerstandsfähiger werden gegenüber den Auswirkungen des globalen Klimawandels.
Klimaresilienz ist die Reduzierung von Verwundbarkeiten und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels. Klimaresilienz muss alle Bereiche umfassen und erfordert eine umfassende Transformation.
Ziel der Arbeit des Zentrums für Klimaresilienz der Univsersität Augsburg ist es, diese Grundlagen zu erarbeiten sowie ganzheitliche und umsetzbare Strategien zu entwickeln, die Anpassungen an die unabwendbaren Folgen des Klimawandels aufzeigen.
Rouven Kaiser
Rouven Kaiser ist transformativer Forscher. Derzeit forscht er im Bereich gesellschaftlicher Praktiken und spiele-basierten Methoden. Er möchte verstehen, wie sich spielerische Praktiken für eine klimaresiliente Zukunft nutzbar machen lassen.
Als kritischer Humangeograph beobachtet er die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit den multiplen Krisen mit größter Sorge. Die Bewältigung dieser Krisen muss ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt und konsequent angegangen werden.
Am Lehrstuhl Urbane Klimaresilienz arbeitet Rouven Kaiser daran, mit unterschiedlichen Ansätzen und Herangehensweisen die vorhandenen Gesellschaftsstrukturen der Klimakrise zu verstehen. Der Fokus wird hierbei auf die konkrete Praxis im gesellschaftlichen Umfeld gelegt. Die Arbeitsweise ist somit schon im Ansatz transformativ angelegt und findet im ständigen Wechselspiel mit der Gesellschaft statt. Sie ist geprägt von einer interaktiven Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Akteur:innen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Durch dieses Vorgehen soll ein besseres (gegenseitiges) Verstehen und gemeinsames Handeln erreicht werden.