Ein ganz gewöhnlicher Jude

Termine

Angebot ist mit individuellem Termin buchbar

Veranstaltungsort

mobil in den Schulen

Angebot für

  • Zuschauen
  • Jugendliche
  • 14 - 99 Jahre
  • Aufführung
  • Geschichte
  • Politische Bildung
  • Theater

Kosten

520 Euro incl. Tantiemen

Theaterstück über Judentum im heutigen Deutschland/Antisemitismus, geeigent ab der neunten Klasse. Im Anschluss an die 50minütige Aufführung gibt es ein Werkstattgespräch mit den Schülern

 

Inhalt:

Emanuel Goldfarb ist Journalist. Goldfarb lebt in Deutschland. Goldfarb ist Jude. Eine Einladung, vor einer Schulklasse über das Judentum zu sprechen, wird für ihn zum Anlaß, eine Bilanz seines Lebens zu ziehen.Seine Ehe mit einer Katholikin - gescheitert. Weil er, obwohl Atheist, möchte dass der gemeinsame Sohn beschnitten wird. Einer der vielen Widersprüche, mit denen er nicht klar kommt. Sein Leben schwankt zwischen Anpassung und trotziger Betonung der jüdischen Tradition, eine fortwährende  Suche nach dem eigenen Selbstverständnis und dem Selbstverständnis einer nachgeborenen Generation von entwurzelten, vertriebenen und getöteten Juden, für die Deutschland, trotz allem was passiert ist, wieder eine Heimat geworden ist.

Als nach dem Holocaust in Deutschland lebender Jude will Goldfarb nichts weiter sein als ein ganz gewöhnlicher Mensch, ein ganz gewöhnlicher Jude. Doch die Gesellschaft drängt ihn in die Rolle des Außenseiters, weniger durch antisemitische Vorurteile als vielmehr durch demonstrativ bekundete Judenfreundlichkeit.

 

Dr. Bernhard Lehmann, Fachschaftsleiter Geschichte am Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen über die Inszenierung:

„Für die Oberstufe der Gymnasien ist der Ansatz, aus der Perspektive der Nachkommen der Opfer das hochgradig belastete Verhältnis zwischen Juden und Deutschen zu thematisieren, höchst empfehlenswert und sollte zur Pflichtveranstaltung an den Schulen gemacht werden.“

Nürnberger Zeitung

„Die Kritik am Philosemitismus als besonderer Form des Antisemitismus setzt Matthias Klösel mit Ironie und Sensibilität um, die zusammen mir der Vielschichtigkeit der identitätsstiftenden Themen zu fesseln wissen......."

 

Augsburger Allgemeine

„Der Schauspieler Matthias Klösel verkörpert Goldfarb in einer virtuosen emotionalen Gratwanderung, spielt höchst intensiv, konzentriert und authentisch......"

 

DIG Magazin

„Wie an einer Spirale dreht Matthias Klösel die Monologe, ohne Brüche, ohne Übergänge, folgerichtig und schnörkellos – niemals überdrehend. Auf sechzig Minuten komprimiert wird dargeboten, was oft in Referaten von Stunden nicht gelingt....... "